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Zu welchem Lerntyp gehöre ich?

Die Idee der 4 Lerntypen existiert bereits seit den 70er Jahren. Seitdem gibt es mittlerweile zahllose Tests, mit Hilfe derer Sie Ihren Lerntyp bestimmen können. Jeder Mensch lernt anders, deshalb ist es wichtig, dass der persönliche Lernprozess den eigenen Neigungen entsprechend gestaltet wird. Der Grundgedanke dabei ist, dass nur wer seine Präferenzen beim Lernen kennt, seinen Lernprozess optimieren kann. Es wird unterschieden zwischen dem visuellen, dem auditiven, den motorischen und dem kommunikativen Lerntyp.

 

Beim Lernen spielen die Sinne eine wichtige Rolle. Untersuchungen haben ergeben, dass Lernende Informationen besser aufnehmen und länger behalten, wenn sie uns über mehrere Wahrnehmungskanäle erreichen. Wenn wir beispielsweise etwas nur hören, wissen wir schon nach kurzer Zeit nur noch 20% des erzählten. Wird ein Text gelesen oder ein Bild betrachtet, behalten wir immerhin 30% im Gedächtnis. Wenn wir hingegen den Lernstoff akustisch und visuell aufnehmen, also wir hören und sehen, können wir uns nach kurzer Zeit immerhin noch an die Hälfte erinnern. Wird gleichzeitig hörend, sprechend und sehend gelernt, behalten wir ganze 70% im Gedächtnis. Am effektivsten lernt, wer Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben kombiniert. In diesem Fall werden nur 10 % vergessen.

Wer seinen Lerntyp kennt und ihn beim Lernen berücksichtigt, kann Informationen  schneller und nachhaltiger aufnehmen. Die für das reine Lernen aufgewendete Zeit lässt sich verkürzen und die Chance, dass man sich im passenden Moment an das Gelernte erinnert, steigt.

Am Lernprozess sind viele Sinnesorgane beteiligt und diesen Sinnesorganen kann jeweils einer der folgenden Lerntypen zugeordnet werden.

 

 

1)                 Lernen durch Sehen

Visuelle Lerntypen können besonders gut lernen, wenn Sie den Stoff sehen und ihn aktiv veranschaulichen. Sie profitieren ganz besonders von Bildern und Skizzen, können sich gut an Details erinnern oder daran, wo in einem Buch etwas steht. Sie legen Wert auf eine optisch ansprechende Lernumgebung, arbeiten gerne mit Memozetteln, Lernpostern und Mind-Maps. Sämtliche Tricks, die der Visualisierung dienen, insbesondere Farben und Schauspieler, sollte dieser Lerntyp nutzen.

Lernhilfen: Bücher, Skizzen, Bilder, Lernposter, Videos, Lernkarten.

 

 

 
2)                 Lernen durch Hören

Auditive Lerntypen arbeiten bevorzugt mit dem Gehör. Beim Lernen bewegen sie zum Beispiel gern die Lippen, lesen sich Texte laut vor, können sich Gedichte und Lieder leicht einprägen und profitieren vom Zuhören. Mit mündlichen Aufgaben kommen sie besonders gut zurecht. Beim Lernen können sie Texte beispielsweise auf Tonband sprechen mit einer anderen Person darüber reden.

Lernhilfen: Lernkassetten, Gespräche, Vorträge, Musik, ruhige Umgebung (keine Nebengeräusche)

 

 

 

3)                 Lernen durch Bewegung

Motorische Lerntypen fassen an, handeln, probieren aus. Sie sind praktisch veranlagt, bewegen sich gern, haben Spaß am Basteln und Experimenten. Informationen nehmen motorische Lerntypen am besten auf der Handlungsebene auf. Passende Lernstrategien binden Bewegungen ein. Beim Lernen laufen motorische Lerntypen z.B. durch das Zimmer, wippen auf dem Stuhl und gestikulieren mit Händen und Füßen.

Lernhilfen: (rhythmische) Bewegungen, Nachmachen, Gruppenaktivitäten, Rollenspiele

 

 

 
4)                Lernen durch Gespräche

Die kommunikativen Lerntypen lernen am besten durch Gespräche im Austausch mit anderen. Sie möchten diskutieren, sich Dinge erklären lassen und selbst etwas erklären. Besonders gut lernen Sie in einer Gruppe, wo sie die anderen zum Nachdenken anregen können und sich selbst durch Diskussionsbeiträge inspirieren lassen können. Der Stoff prägt sich durch die gemeinsame Erörterung und die Erinnerung daran ein.

Lernhilfen: Dialoge, Diskussionen, Lerngruppen, Frage-Antwort-Spiele

 

 

Bei Lerntypen handelt es sich in der Regel um Mischtypen. Es gibt Menschen die unter Zeitdruck gut lernen und Menschen, die aus eigenem Antrieb besser lernen. Manche mögen eine leichte Geräuschkulisse und andere brauchen absolute Bibliothekstille. Ebenso gibt es viele Misch-Lerntypen, die am besten in einer Kombination verschiedener Situationen und Umgebungsvariablen lernen.

Ein wichtiger Teil der Selbsterkenntnis ist zu wissen, wie man selbst am leichtesten/ effektivsten lernt, bzw. zu welcher Art Lerntyp man gehört. Am zuverlässigsten finden Sie Ihre individuelle Lernmethode heraus, indem Sie sich selbst beobachten und erinnern, auf welche Art und Weise Sie bisher die größten Lernerfolge erzielt haben.

 

Kategorie(n): Fremdsprachen lernen, Psychologie.