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Auslandsaufenthalt – Studieren, wo andere Urlaub machen

 

Nach der Bologna-Reform sehen viele Studienordnungen einen Auslandsaufenthalt vor, entweder in Form eines Praktikums oder eines Fachsemesters. Selbst wenn die Auslandserfahrung nicht obligatorisch ist, sollte man sich während des Studiums ums die Zeit dafür einrichten.

Schon ein einmonatiges Praktikum „abroad“ reicht zu, um wenigstens einen kleinen Eindruck von Land und Kultur zu erhalten. Noch dazu trägt es ungemein zum Erwachsenwerden bei und stellt einen wesentlichen Pluspunkt im Lebenslauf dar.

 

Laut einer Studie vom statistischen Bundesamt 2009 haben deutsche Studierende ihren Wohnsitz temporär nach Österreich, in die Niederlande und nach Großbritannien oder Nordirland verlegt. Auf Rang 4 der Umfrage lag die Schweiz, mit erheblichem Abstand zur fünftplatzierten USA. Ein Auslandssemester dient vor allem zur Erweiterung des bisherigen Fachwissens, nur mit der Perspektive aus einer fremden Uni und aus einem fremden Land. Der Umfang des Studium ist in den meisten Fällen ähnlich wie in der eingeschriebenen deutschen Hochschule, allerdings sind die Lehrmethoden und vor allem die –sprache eine neue Herausforderung.

Vielerorts benötigt man einen Sprachnachweis, der durch verschiedene Test zertifiziert wird. Die gängigsten Sprachtests für Englisch sind IELTS, TOEFL und Cambridge ESOL. Die Tests können in der Regel ohne vorherigen Kurs an einem Tag absolviert werden und kosten 240 US-Dollar (TOEFL) bzw. 200 Euro (IELTS). Manche Hochschulen fordern zusätzlich zu einem Sprachnachweis ein Empfehlungs- oder sogar Motivationsschreiben. Diese sollten ehrlich und gewissenhaft formuliert werden und nicht auf die absehbaren Wünsche der Partneruni zielen.

Häufig scheitern die Auslandspläne an der Finanzierung. Da nicht jeder Student ein überdimensionales Sparkonto oder gut situierte Eltern hat, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten für Studenten. Die drei großen Finanzierungsprogramme sind BAföG, Erasmus und Stipendien über den DAAD.

Je nach Zweck des Aufenthalts und Zielland stehen vereinzelte weitere Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Einige Bankinstitute vergeben speziell für Studierende zinsgünstige Kredite, wobei die finanzielle Belastung nach dem Aufenthalt wesentlich höher ist, da weder das Auslands-BAföG noch der Erasmus-Zuschuss zurückgezahlt werden muss.

 

Ein Sparstrumpf ist trotzdem vorteilhaft, da für den gesamten Aufenthalt nicht nur Geld für Verpflegung und Miete, sondern auch Versicherung, Reisekosten, eventuell Studiengebühren und Sonstiges einberechnet werden müssen. Selbst wenn man knapp bei Kasse ist, sollte man dennoch nicht auf Ausflüge und Partys verzichten, da man solche einzigartigen Unternehmungen nur selten nachholen kann. Eine andere Einnahmequelle außer den staatlichen Förderungen ist ein Nebenjob. Vor allem bei längeren Aufenthalten ab einem Jahr ist ein kleiner Nebenverdienst lukrativ und bietet zudem eine weitere Möglichkeit sein soziales Netzwerk im Ausland auszubauen.

Die Semesterferien können zudem auch für andere Aktivitäten im Ausland genutzt werden. Manche Hochschulen bieten sogenannte Sommerakademien oder Sprachkurse an. Selbst kurze Au-Pair-Aufenthalte oder Freiwilligendienste sind eine Erfahrung wert. Der Pluspunkt hierbei ist, dass man je nach Modell in Gastfamilien untergebracht wird und eventuell sogar ein kleines Gehalt bekommt. Fernab von Gewohntem und in einem fremden Land entwickelt sich nicht nur der Charakter weiter, sondern man entdeckt vor allem viel Neues: Interessen, Freunde, Fähigkeiten und vor allem seine eigenen Grenzen.

In einem Land, dessen Sprache man nicht perfekt beherrscht, wird die Spontaneität und Selbstständigkeit unheimlich angekurbelt. An jeder Ecke wartet ein Abenteuer, sodass man mit reichlich Geschichten nach Hause reisen kann. Selbst wenn die Fremdsprachenkenntnisse nicht sonderlich aufgebessert werden, die interkulturelle Kommunikation wird in jedem Fall gefördert.

Kategorie(n): Auslandsaufenthalt.

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